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Hosentürl
Das sogenannte "Hosentürl" hat in vergangenen Zeiten bei den Sittenwächtern des Klerus für Unmut gesorgt. Eigentlich wurde das Hosentürl aus rein praktischen Gründen in die Lederhosen eingearbeitet.Der Schnitt der Hosen war sehr eng und somit kostete es relativ viel Zeit, sich der Hose zu entledigen, wenn Mann mal wieder "bieseln" (urinieren) musste. Das Hosentürl hingegen konnte einfach aufgeknöpft werden, war also äußerst praktisch, wenn es schnell gehen sollte. Noch heute ist das verzierte Hosentürl oder der Hosenlatz ein unverkennbares Merkmal der Lederhosen und wird nun nicht mehr wirklich als schamlos bzw. lüstern getadelt.

